Ein junger Mann klingelt. Unter dem Arm hat er ein Holzbrett dabei. Den Übeltäter. Daran hat er sich ein bisschen aufgeratscht. Man sieht es kaum mit bloßem Auge. Aber es hat natürlich „übelst weh getan“. Gestern. Außerdem hat er ganz vorbildlich seinen Inpfausweis dabei.  Da wollte er sich mal vorbei kommen, damit auch wirklich alles in Ordnung ist.
Wir sind ja immer froh, wenn wir helfen -in diesem Falle -lesen können.
War super.  Impfschutz klasse. Wunde auch.
„Ja“,  fragt der junge Mann. „Gut.  Und was können Sie jetzt noch für mich tun?“
„Äh.  Nichts?“
Vielleicht beten? Zusammen Kaffee trinken? Socken sortierten? Gemeinsam auf ein Wunder oder eine neue Wunde warten?
Man weiß es nicht.

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