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„Aber, aber“, sagt der Kollege, der vom Land kommt. „Bulle! Pffff. Mehr ein Kälbchen- bei dem Gewicht!“. Er kennt sich aus.

Ein Kälbchen wars. Ausgebüchst auf der Autobahn, bevor es in die Kalbsleberwurst kommt. (Wir fragen nicht nach wie)  Eingefangen von einem tapferen Recken, der heldenhaft aus dem Auto sprang, um gemeinsam mit der Polizei (Bullen) das Kälbchen (auch Bulle) wieder einzufangen. Eine Gipsschiene ist der Lohn für den Cowboy des Tages.

Eine andere Kollegin – Veganerin durch und durch – grinst hämisch und legt eine neue Akte auf den Tisch: Beim Tragen einer gefrorenen Rinderseite (was man eben so mit sich herumträgt) – oder wie der Patient zwecks des besseren Verständnis über die Anatomie des Tieres sagte: den Arsch mit Bein – rutschte er unglücklich auf einer Treppe aus. Dabei traf der Huf des Teilrindes den Patienten unglücklich: Ein riesen Veilchen ziert für die nächsten Wochen sein Gesicht.

Wir kichern leise in uns hinein und lieben unseren Job.

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